Die Idee dieser Seite
Ja! Wir haben die Privat-heit bis zum Exzess kultiviert,“ sagt Paul Nolte, frischgebackener Lehrstuhlinhaber (für Neuere Geschichte) an der FU Berlin. Er diagnostiziert für seine Generation (Jahrgang 1962) eine Abwendung von politischen Themen. Um die Grenze zwischen Privatem und Öffent-lichem überschreiten zu können, empfiehlt Nolte „sich mehr (zu) bilden und weniger ab(zu)-lenken“. In seiner „Utopie der mittleren Reichweite müssen Menschen „nicht mehr auf die Barrikaden gehen. Aber vielleicht ehrenamtlich im Krankenhaus helfen.“ Am Ziel wären wir in einer „Investiven Gesellschaft“ angekommen, die nicht die pure Ökonomie im Auge hat, sondern das Potenzial des Individuums in seiner Ganzheit: Anknüpfend daran schließen Eigene Wege: Erfahrung, Emotion, Kritik mögen der Pragmatik, Verwertbarkeit und Beschleunigung an die Seite gestellt werden und verändernd beeinflussen. Engagement und musische Kontemplation sollen nicht als Machertum und Kuscheln in Wärmestuben gegeneinander ausgespielt werden. Sowohl als auch und nicht ohne Alle! Dies sei das Motto für diese Website und das, was dahinter steht. Schauen Sie rein, platzieren Sie sich selbst, wählen Sie das Maß aktiver Produktion und Konsumtion in der Parallelgesellschaft „Eigene Wege“.

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